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Schreien, trampeln, weinen

Begeisterung ist ein schwaches Wort für das, was "Tokio Hotel" gestern auslöste.

 

 

Als das Licht gestern Abend gegen 19.45 Uhr in der Grugahalle ausgeht, knipst das bei den Mädchen offenbar irgendetwas an, was selbst die müdesten unter ihnen wieder äußerst wach bis wild macht. Dann werden diese seltsamen silbernen Metallplatten, die gerade noch die Bühne verdeckten, in die Höhe gezogen - und die Jungs von "Tokio Hotel" beginnen zu spielen. Für die fast 8000 Anwesenden hat sich das Warten offenbar gelohnt. Aber wahrscheinlich hätten die Fans auch geschrieen, getrampelt, geweint, wenn Bill & Co. erstmal nur ihre vorwiegend langen Haare gekämmt hätten.

"Ich kann's gar nicht glauben, wir sind zurück in Deutschland", sagt Sänger Bill irgendwann. Was er meinte: Das Konzert in Essen ist das letzte auf der großen Europa-Tourneen "Zimmer 483" und das einzige in Deutschland auf der Tour. Und für DEN Andrang, für die Tatsache, dass manche der Jugendlichen seit Tagen auf den Auftritt gewartet haben, verläuft der Einlass recht ruhig und weitgehend gesittet.

Pünktlich um 17.30 Uhr öffnen sich die Tore. Nur grüppchenweise lassen die Sicherheitsleute die Fans vor. Zudem werden sie über die Seiteneingänge der Halle und nicht über den Haupteingang eingelassen, was das Gedränge zusätzlich entzerrt. Schließlich erstreckt sich die Schlange zwischenzeitlich von der Grugahalle über den Platz neben der Halle weiter über den Bürgersteig weit die Norbertstraße hinunter.

Die Schlange ist in Abschnitte geteilt, mit Sicherheitspuffer dazwischen. Das macht den Einlass übersichtlicher. Mädchen für Mädchen für Mädchen betritt das Foyer. Die Fans werden energisch um Gemächlichkeit gebeten. "Langsam, nicht rennen", heißt es immer wieder. An die 200 Köpfe umfasst das Sicherheitspersonal.

Die Stimmung draußen ist jedenfalls gut. Die Fans feiern ihre Idole auf ihre Art: Sie bustabieren - laut - den Band-Namen, also "T-O-K..." und so weiter, um am Ende noch lauter "Tokio Hotel" zu schreien und in ein wildes Kreischen ausbrechen, das auch gerne einfach so zwischendurch angestimmt wird. Einigen Ordnungskräften sieht man an, dass sie sich ärgern, keine Ohrenstöpsel mitgenommen zu haben.

Kopfschütteln neben der Halle

In Rüttenscheid dürfte man sich jedenfalls gewundert haben. Tauchten doch in dem Stadtteil dieser Tage junge Mädchen in Massen auf, viele in schwarzen Klamotten und mit großen Taschen. Am gestrigen Konzerttag wird die Gegend rund um die Grugahalle dann von ihnen einfach überrannt.

Auch direkt neben der Halle werden eifrig Köpfe geschüttelt. Die Besucher der Messe "Mode Heim Handwerk" und die Spaziergänger, die gerade noch mit Kind und Hund im Grugapark unterwegs waren, staunen nicht schlecht über das jugendliche Treiben. Und immerhin: Trotz des gleichzeitigen Messe-Endes bleibt bis zum späten Nachmittag das Verkehrschaos aus.

 

www.derwesten.de 

5.11.07 12:24
 


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